let’s dev GmbH & Co. KG - Die Marke für wegweisende Individualsoftware

#WirVsVirus Hackathon

let’s dev beteiligt sich am Hackathon der Bundesregierung

let’s dev | Blog

Blog

Top!

let’s dev | Scroll to top
let’s dev | Scroll to next content item

Hello

let’s dev | Scroll to previous content item

let’s dev beim #WirVsVirus Hackathon

Durch den #WirVsVirus Hackathon sollen digitale Lösungen entwickelt werden, die den Menschen in der aktuellen Situation helfen und sie informieren sollen. Der Hackathon findet vom 20. bis zum 22. März 2020 online statt. Dabei werden zuerst Herausforderungen gesammelt und von den Teilnehmern ausgewählt. Danach geht es an die Erstellung der Prototypen, die dann am Sonntag vorgestellt werden. Ein digitales Unterstützungsprogramm soll danach bei der Fertigstellung der Lösungen helfen.

Mit der Umsetzung einer von uns entwickelten Idee möchten wir unseren Teil zum Hackathon und der Besserung der aktuellen Situation beitragen. Unser Team setzt sich aus unseren UX Designern und Entwicklern zusammen. Ziel der nächsten Tage soll ein fertiger Prototyp unserer App-Idee sein.

Unsere App-Idee für den Hackathon

CO Scan

Prävention durch Lokation!

Backend

Spring Boot (zum GitHub Repository)

Technologie Stack

LOVE, iOS, Swift, Objective-C, Java, HTML5, CSS3, JavaScript, Spring Boot, Rest, MySQL, Tomcat, Docker, let’s push

3rd Party Applikationen und Services

let’s Push (Push Service für den Massenversand von Push Benachrichtigungen)

Motivation

Die derzeitige Situation der COVID-19 Krise fordert starke Einschränkungen für die Gesellschaft und führt gleichzeitig zu einer massiven Verunsicherung. Das Risiko der Verbreitung und einer Infektion ist enorm, die Inkubationszeit kann bis zu 14 Tage betragen. Menschen kommen oder kamen in den vergangenen Wochen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Einrichtungen, der Arbeitsstätte, Restaurants uvm. zusammen, ohne zu wissen, ob im näheren Umfeld eine Person infiziert ist. Die Symptome von COVID-19 sind noch nicht vollständig erforscht, wodurch den Bürgerinnen und Bürgern wichtige Erfahrungswerte im Umgang mit der Krankheit fehlen. Dies führt dazu, dass der Arztbesuch oder der Besuch der Teststationen häufig aufgesucht werden, obwohl nicht zwingend eine Infektion mit COVID-19 vorliegt. Eine Überlastung der medizinischen Einrichtungen ist die Folge. Darüber hinaus ist die fehlende Erfahrung im Umgang mit COVID-19 ein wesentlicher Aspekt dafür, dass das Virus sich so rasant ausbreitet. Die Bürgerinnen und Bürger sind Bewegungsfreiheit gewohnt. Gepaart mit dem Nichtbewusstsein der Gefahren von COVID-19 werden die Folgen einer nicht frühzeitigen und vorsorglichen Isolation massiv unterschätzt.

User Stories

Als Mitbürger möchte ich wissen, wenn sich in meinem näheren Umfeld jemand mit dem Virus infiziert hat und es eine Wahrscheinlichkeit gibt, dass ich mit einer infizierten Person in Kontakt war. Dies bezieht sich nicht nur auf das nähere Umfeld, bei denen mir die Kontakte persönlich bekannt sind, sondern auch andere Örtlichkeiten, wie z. B. Restaurants. Ich wünsche mir eine Transparenz darüber, ob zu dem Zeitpunkt meines Aufenthaltes eine Person mit COVID-19 infiziert war, damit ich die notwendigen Vorsichtmaßnahmen einleiten kann, um mich und meine Mitmenschen zu schützen sowie die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Dabei interessiert mich eigentlich nicht, wer sondern nur ob jemand infiziert war. Aus Gründen der Inkubationszeit ist diese Information für mich für alle besuchten Lokationen in den vergangenen 14 Tagen relevant. Nur so kann ich in Verbindung mit der Kenntnis über gängige Symptome die richtigen Schlüsse ziehen und Entscheidungen treffen.

Idealerweise erfolgt dies durch eine App, in der ich selbst eine Lokation angebe und über Push Nachrichten informiert werde, sobald sich eine mit COVID-19 infizierte Person zeitgleich an diesem Ort aufgehalten hat. Eine Selbstdiagnose hilft mir, festzustellen, ob ich COVID-19 Symptome aufweise und eine Teststation oder einen Arzt aufsuchen sollte. Gleichzeitig kann ich anonym eine Infektion mit COVID-19 teilen, so dass andere Personen, welche sich zeitgleich mit mir an einer gleichen Lokation aufgehalten haben informiert werden.

Funktionen im Überblick

Positionen eintragen

Positionen registrieren

Eine Funktion der App soll die Nachverfolgung von Positionen außerhalb der eignenen vier Wände sein. Dies soll dabei helfen, die Wege des Nutzers zu nachvollziehen zu können, damit mögliche Kontaktpersonen leichter informiert werden können. Die App bietet die Möglichkeit die eigene Position zu speichern, sobald ein öffentlicher Ort aufgesucht wurde. Dabei werden einmalig die GEO-Daten getrackt, nicht der Weg dorthin oder wie lange sich derjenige dort aufhält. Falls ein Nutzer positiv auf den Virus getestet wird, können so Nutzer informiert werden, die innerhalb von bestimmten Zeiträumen am gleichen Ort waren.

Positionen eintragen
Symptom-Tagebuch und Testergebnisse

Symptom-Tagebuch und Testergebnisse

Die zweite Funktion der App bietet den Nutzern die Möglichkeit, akute Symptome auszuwählen und so einen Hinweis auf eine mögliche Corona-Infektion zu erhalten. Dabei werden die Symptome aufgelistet und der Nutzer kann diese abhaken oder eigene Symptome eintragen. Gleichzeitig bietet dieser Bereich den Nutzern die Funktion, durchgeführte Tests und ihre Ergebnisse festzuhalten.

Push-Benachrichtigungen

Push-Benachrichtigungen

Die Nutzer werden über mögliche Kontakte zu erkrankten Personen über Push-Benachrichtigungen informiert. In den Einstellungen der App können die Nutzer wählen, wie oft und auf welchem Wege sie Nachrichten auf ihrem Smartphone erhalten möchten. Dabei wird die von uns entwickelte Technologie let's push eingebunden.

Push-Benachrichtigungen

Wie ist das Projekt entstanden?

Die Idee

Die ursprüngliche Idee zum Projekt stammt von unserem CTO Christian. Er hat die Situation rund um COVID-19 über längere Zeit beobachtet und sich Gedanken gemacht, wie er bzw. wir als Unternehmen aus der Tech-Branche unseren Beitrag leisten können. In gemeinsamen Diskussionen wurde die Idee vorangetrieben und der Umfang für den #WirVsVirus-Hackathon festgelegt.

Unser zauberhaftes Projektteam

Das war unsere Elf:

Maren (Datenschutz)

Karl (Pate)

Aileen (UX Design)

Julian (UX Design)

Arne (App Entwicklung)

Fabian (App Entwicklung)

Sebastian (App Entwicklung)

Martin (Build Engineering)

Christian (Projektleitung)

Tim (Backend Entwicklung)

Tobias (Backend Entwicklung)

Neben den motivierten Kollegen der let's dev GmbH & Co. KG konnten wir Maren von der VELIT Consulting GmbH & Co. KG und Tim aus Berlin gewinnen.

What's next

Der entwickelte Prototyp ist funktional, die Leute dahinter erfahren und hochmotiviert! Sollte sich die Möglichkeit ergeben, die Applikation weiterzuentwickeln haben wir großes Interesse mitzuwirken. Durch ein Einsatz von Cloud Technologien wäre die Anwendung problemlos skalierbar. Der Massenversand von Notifications wird über einen bereits etablierten und bewährten Dienst abgebildet.

Alle Herausforderungen, die im Rahmen des Hackathons entwickelt wurden, haben ein Video auf YouTube und eine DevPost-Seite angelegt. Ab Montag 23. März 2020 findet eine öffentliche Abstimmung über YouTube statt. Dabei zählen die Likes (positiven Bewertungen) des YouTube-Videos.

Für unser Video kann hier abgestimmt werden:
CO Scan App auf YouTube

Die Abstimmung endet am Donnerstag 26. März 2020 um 22:00 Uhr. Neben der öffentlichen Abstimmung wird es eine Jury geben die zusätzlich die Projekte nach vorgegebenen Kriterien bewertet. Die finalen Ergebnisse, werden vorraussichtlich am sonntag 29. März 2020 veröffentlicht. Wir sind schon ganz gespannt und hoffen auf eine positive Bewertung!

Acknowledgement

WirvsVirus, unserem TEAM, Pizzalieferant, Coffeedealer, let's dev GmbH & Co. KG, VELIT Consulting GmbH & Co. KG, let’s Push und allen Unterstützern da draußen.

Hackathon #WirVsVirus

Der #WirVsVirus Online Hackathon soll einen digitalen Raum schaffen, in dem gemeinsam Lösungen für neu auftretende Herausforderungen entwickelt, getestet und verbessert werden können. Die im 48 Stunden Hackathon entwickelten Prototypen sollen dann in einem digitalen Unterstützungsprogramm umgesetzt werden, um die Herausforderungen während einer Situation wie aktuell mit COVID-19 besser meistern zu können.

Teilnehmen kann jeder. Egal ob als Teilnehmer, als Pate, indem du einen Vorschlag für eine Herausforderung machst, als Mentor oder als Support für die Unterstützung nach der Umsetzung - Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, gestärkt aus der aktuellen schwierigen Situation hervorzugehen.

Bei #WirVsVirus haben unglaubliche 42.968 Teilnehmer:innnen , 1.924 Ideengeber:innen und 2.922 Mentor:innen zusammen über 1500 Projekte umgesetzt.

Mehr zum #WirVsVirus Hackathon